Albernbitter: „Barbiere“ und anderes beim Komische-Oper-Festival

tickling the sleeperPraktisches Wachkitzel-Extra für Schlafmützen vor den Sommerferien: sechs Neuproduktionen der zu Ende gehenden Saison im Schnelldurchlauf beim Komische Oper Festival. Das geht natürlich nur bei einem Haus, das seine Aufführungen fast ausschließlich aus dem Ensemble besetzt.

Bei Gioachino Rossinis Il barbiere di Siviglia, der dritten Aufführung (nach Petruschka/L’Enfant et les Sortilèges und den Perlen der Cleopatra), zeigen sich Licht und Schatten des Komische-Oper-Prinzips: (aber)witzige Inszenierung und geschlossene Ensembleleistung. „Albernbitter: „Barbiere“ und anderes beim Komische-Oper-Festival“ weiterlesen

Albernbitter: „Barbiere“ und anderes beim Komische-Oper-Festival

Melismatisch: Aribert Reimanns „Medea“ an der Komischen Oper

800px-Medea_1Bald Halbzeit für Medea! Dritte Aufführung von Aribert Reimanns Belcanto-Horror-Klopper an der Komischen Oper, vier Gelegenheiten gibt’s noch bis zu den Sommerferien. Ein Reimann-Sommer, wie er nicht so schnell wiederkommen wird: In zwei Wochen folgt die Gespenstersonate an der Staatsoper, nach den Ferien dann Reimanns neue Oper L’Invisible an der Deutschen Oper.

Opernfreunde, die danach keine Meinung über Reimann haben, werden mit Lebenslang im Opernmuseum bestraft.

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Melismatisch: Aribert Reimanns „Medea“ an der Komischen Oper

3.2.2017 – Konzeptspektakulär: Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ an der Komischen Oper

Nichts ist so schlüssig wie ein Fragment. Zumindest wenn’s um romantische Kunst geht. Barrie Koskys Konzeptspektakel von Jacques Offenbachs Opus magnum-ultimum-infinitum Les Contes d’Hoffmann, jetzt als Wiederaufnahme an der Komischen Oper, ist im besten Sinne romantisch.

hoffmann-trinktEin abgehalfterter Säufer inmitten eines Ozeans von leeren Flaschen. Schon dieses erste, überwältigende Bild macht deutlich, dass Offenbachs fantastischer Bilderbogen hier das Hardcore-Kopfkino eines Schädels im Delirium tremens ist. Da ist noch kein Ton erklungen. Und dann kommt erstmal … Mozart! Denn in Offenbachs Opérette grotesque (so Kosky) ist hier E.T.A. Hoffmanns Erzählung Don Juan eingewoben. Oder umgekehrt: die Oper(ette) in die Don Juan-Erzählung eingewoben.

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3.2.2017 – Konzeptspektakulär: Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ an der Komischen Oper