Melismatisch: Aribert Reimanns „Medea“ an der Komischen Oper

800px-Medea_1Bald Halbzeit für Medea! Dritte Aufführung von Aribert Reimanns Belcanto-Horror-Klopper an der Komischen Oper, vier Gelegenheiten gibt’s noch bis zu den Sommerferien. Ein Reimann-Sommer, wie er nicht so schnell wiederkommen wird: In zwei Wochen folgt die Gespenstersonate an der Staatsoper, nach den Ferien dann Reimanns neue Oper L’Invisible an der Deutschen Oper.

Opernfreunde, die danach keine Meinung über Reimann haben, werden mit Lebenslang im Opernmuseum bestraft.

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Melismatisch: Aribert Reimanns „Medea“ an der Komischen Oper

8.2.2017 – Animierend: Strawinsky / Ravel an der Komischen Oper

Wieder Live-Action-Cartoon-Oper an der Komischen Oper: Die zweite Produktion des britischen Regie-Teams 1927 wirkt runder und schlüssiger als die vielgerühmte Zauberflöte. Trotzdem ist man danach etwas unschlüssig, wohin der Ansatz führen soll und kann.

Spektakulär sieht die Verbindung von animierten Filmen und menschlichen Akteuren auf jeden Fall auch diesmal aus:

Und die Koppelung des Balletts Petruschka und der Kurz-Oper L’Enfant et les Sortilèges ist nicht nur deshalb einleuchtend, weil die Komponisten Igor Strawinsky und Maurice Ravel im Jahr 1913 eine Nacht im selben Bett geschlafen haben sollen. Sondern auch weil sie sich inhaltlich berühren: In einem Stück erwachen Jahrmarktspuppen zum Leben, im anderen Dinge und Gegenstände eines Kinderzimmers.

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8.2.2017 – Animierend: Strawinsky / Ravel an der Komischen Oper